Premiere: Musik fürs Ohr und Bilder für das Auge
Offenbach Post 25.11.08
… Zeitgleich mit den Auftritten der Mädchen und Jungen stellten nämlich die 32 Schüler der Kunstwerkstatt der Jugendmusikschule Bilder und Objekte aus. Die Sechs- bis 13-Jährigen haben seit mehr als sechs Wochen an diesen Werken gearbeitet.
Mehr als 30 Musikschüler präsentierten ein buntes Programm heiterer Melodien von Bach über Grieg bis Beethoven und Brahms. Mit den Leistungen zeigte sich Thomas Peter-Horas, Leiter der Jugendmusikschule, “ausgesprochen zufrieden”. Die jungen Musiker seien alle “sehr gut vorbereitet” gewesen. Was Peter-Horas ebenfalls freute war, dass “während der Konzertpause sehr viele Gäste die Zeit nutzten, um sich die Ausstellung anzuschauen”. Seit September ist die Kunstwerkstatt der Jugendmusikschule angegliedert”, berichtet Birgit Jeckel. Under der Leitung der 43-jährigen freischaffenden Isenburger Künstlerin entstanden die 32 Kunstwerke zum Thema “Drei-D-Bilder”.
“Wegen der Schulumstrukturierung ist es günstiger, wenn die Kunstwerkstatt und die Musikschule zusammenarbeiten. Das macht auch die Koordination einfacher”, findet Jeckel, die schon seit sieben Jahren freiberuflich an der Wilhelm-Hauff-Schule Kunstkurse gibt. Das Angebot ist übrigens für alle Schüler offen.
Geht es nach Thomas Peter-Horas, soll es bei diesem einen Projekt nicht bleiben. Vielmehr schebt ihm vor, die musischen Künste unter dem Dach der Jugendmusikschule zu vereinen. “Der Kunstkurs lässt sich gut an”, weiß der Musiker, der zurzeit noch nach Möglichkeiten sucht, die anderen Bereiche abzudecken. …
Kunst von Kindern
26. Juni 2008
Neu-Isenburg. Eine ungewöhnliche Aussteluung wurde kürzlich in der Stadtteilbibliothek im Bildungs- und Kulturzentrum Westend eröffnet: Kinder aus der Kunstwerkstatt von Birgit Jeckel zeigen ihre Objekte wie Vogelhäuschen, Wichtelmänner oder stumme Diener, die aus Holz und Ton entstanden sind. In vier Kursen haben 38 Kinder, von den Erst- bis zu den Viertklässlern der Wilhelm-Hauff-Schule, in dieser Werkstatt mitgemacht und alle hatten viel Spaß.
Die Ausstellung soll gleichzeitig aufmerksam machen auf ein neues Angebot nach den Sommerferien. Ab September ist die Kunstwerkstatt bei der Jugendmusikschule angesiedelt, die im Bildungs- und Kulturzentrum untergebracht ist. Dort bietet Birgit Jeckel dann Kunstkurse mit den Themen “Dreidimensionale Bilder” und “Pappmaché Skulptur” an. Es wird gemalt, gematscht, geformt, geklebt und experimentiert. Der Unterricht wird als Gruppenunterricht mit jeweils zehn Kindern gehalten. Die Teilnahme kostet 120 Euro pro Semester. Nähere Infos bei der JMS, Tel 3 12 22.
Nicht traurig sein – lach mal!
Frankfurter Rundschau 20.10.2005
Jan (7) zählt zu den Kindern, die derzeit im Kinderzentrum (Kiz) Gravenbruch “Der traurigen Prinzessin” auf der Spur sind. So lautet der Titel eines Märchens, das die Neu-Isenburger Künstlerin Birgit Jeckel den Kleinen vorgelesen hat, um sie zum Malen anzuregen. Sie spricht von acht Szenen, in denen die Kinder mit Acryl auf Leinwand die Geschichte des orientalischen Königskindes erzählen – mit Happy End. Ein Maler macht aus dem grauen Schloss einen bunten Musentempel – und die Prinzessin lacht zum ersten mal in ihrem Leben. Natürlich heiratet sie auch den Maler.
Noch bis einschließlich Freitag, 21. Oktober, 10 bis 12:30 Uhr, wird im Kiz an der Schwalbenstraße 20 gepinselt und gezeichnet. Wie Jeckel versichert, ist Publikum willkommen. Das “Bilderbuch” wird voraussichtlich am Freitag, 4. November, beim Herbstfest im Kiz vorgestellt. Als Ausstellung bleiben die Werke noch einige Wochen in den Kiz-Räumen der Stadt Neu-Isenburg hängen, wo Leiter Dirk Schloßhauer unter der Telefonnummer 0 61 02/5 18 67 Details der Initiative mitteilt.
Im Stil von Niki de St.Phalle
Stadtpost 28.03.2009 km
Eine Ausstellung der Kunstkurse von Birgit Jeckel
wer zurzeit wachen Auges durch die Bibliothekszweigstelle Westend geht und an die französisch-amerikanische Künstlerin Niki de Saint Phalle erinnert wird, liegt nicht falsch. Dort ist derzeit eine Ausstellung mit Pappmache-Werken zu sehen, die in mehreren Kunstkursen der freischaffenden Künstlerin Birgit Jeckel entstanden sind und die sich an Niki de Saint Phalle anlehnen. Jeckels Kurse sind seit einem Jahr unter dem Dach der Jugendmusikschule angesiedelt und die sorgte bei der Vernissage für die passende Musik.
34 Jungen und Mädchen nehmen derzeit an drei Kursen von Birgit Jeckel teil, die sich über ein Schuljahr erstrecken. Die Gruppen (zwischen 6 und 14 Jahren) sind nicht nach Alter aufgeteilt, denn so hat Birgit Jeckel beobachtet,” die Größeren helfen gern den Kleineren, alle haben Ihren Spaß dabei.” Die Kinder sind ziemlich frei mit den Vorlagen von de Saint Phalle umgegangen – haben Herzen oder Fische aus Pappmache gestaltet. Vier Jungen bauten gar eine Miniaturstadt. Die fünf Damen, die sich drei Monate Montagabends zum gemeinsamen künstlerischen Tun treffen, halten sich da schon eher an die Künstlerin. Sie schaffen Puppen im Stil de Saint Phalles. Bisher sind erst kleine Modelle fertig. Die echten Figuren aus einem Eisengerüst, mit Pappmache überzogen, teils so groß wie ein Mensch, sind noch im Entstehen, werden bunt mit Farben und Lack bemalt und müssen stabil sein. Denn, so Birgit Jeckel ,” die Frauen wollen diese Figuren in ihren Vorgärten ausstellen.”